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    <title>Life P. Blog</title>
    <description>In diesem Blog äußert sich Gitarren-Literat Life P. zu Kunst und Kultur. Diskussionen und Kommentare zu den Themen sind ausdrücklich willkommen.</description>
    <link>http://www.volxbegehren.de/lifep/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Wed, 07 Apr 2010 11:50:55 +0200</pubDate>
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      <title>CC als Weg in eine neue Independent-Szene</title>
      <description><![CDATA[<p>Wenn man über Freiheit in der Kunst oder gar politische Kunst spricht, geht es letztendlich immer um die Inhalte. Ein Punk-Song gegen Nazis ist dann politischer als ein Schlager über die Liebe, und ein Kabarettist der Hartz4 anprangert ist engagierter als ein Comedian mit Beziehungs-Problemen. </p> <p>Einige gehen noch einen Schritt weiter und stellen die Form in den Mittelpunkt. Da wird dann das abstrakte Gemälde oder kryptische Gedicht als rebellisch unkonform gelobt oder die Musik der Free-Jazzer als echte Anarchie gefeiert, verglichen mit den eher konventionellen Ton Steine Scherben- oder Punk-Sonx. </p> <p>Letztendlich kümmert sich aber keine dieser Betrachtungen um ein Phänomen.<br />  Kunst ist eine Ware, die am Markt einen möglichst hohen Preis erzielen soll. Da tritt der Polit-Kabarettist zu Preisen auf, die ein Hartz4-Empfänger kaum bezahlen kann und auch der Anarcho-Punk hat seine Platte der staatlichen GEMA gemeldet und hätte gern ein paar Tantiemen. Aber wen interessiert das, solange man sich in 120,- Euro Docs und 50,- Euro Longsleeve immer noch als echte Alternative zum Mädel im H&amp;M-Kleidchen fühlen darf? </p> <p>Wesentlich radikaler sieht es da in Teilen der Computerwelt aus. Unter den Begriffen Open-Source und Freie Software stellen hier Entwickler ihre Projekte zur freien Verfügung. Die Programme dürfen dabei nicht nur frei verwendet und weitergegeben, sondern sogar verändert und für eigene kommerzielle Zwecke genutzt werden. Vorstellungen von Freiheit und Gemeinbesitz, wie sie einmal in eher linksorientieren Kreisen wichtig waren, werden hier weitaus konsequenter realisiert. Und dass diese Programme in puncto Professionalität ihren kommerziellen Konkurrenten nicht unbedingt hinterherhinken beweisen Projekte wie Linux, Open Office oder der Mozilla Firefox. </p> <p>Auch für den Bereich der Kunst gibt es mittlerweile solche freien Lizenzen, die sogenannten <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a>. Hier haben Künstler die Chance ihre Werke unter eine freiere Lizenz zu stellen, als es das Urheberrecht vorsieht. Von einer einfachen Freigabe für den unkommerziellen Hausgebrauch bis zur Gestattung der Weiterverarbeitung existieren hier verschiedenste Möglichkeiten. So kann die eigene Kunst nicht nur noch schneller und vor allem legal durchs Netz kreisen, sondern es können auch ganz andere Möglichkeiten für neue Werke entstehen, gerade in einer Zeit wo das Samplen manchmal fast wichtiger als das Neuerfinden ist. </p> <h3>Probleme des CC Konzepts</h3> <p>Da ist natürlich noch eine wichtige Frage, auf die ich bisher leider auch keine befriedigende Antwort gefunden habe. Wie soll man von derart freier Kunst professionell existieren können? </p> <p>Die Software-Welt hat hier einen klaren Vorteil. Auch wer freie Programme nutzt, ist oft auf die Hilfe der Profis angewiesen. Lehrbücher, Dienstleistungen und große Konzerne, die Geld in die Entwicklung stecken sind Dinge, die in der Kunst kaum denkbar sind.  </p> <p>Auch andere Dinge machen gerade Musikern das Leben schwer. So dürfen Komponisten, die GEMA-Mitglieder sind keine Stücke unter freien Lizenzen veröffentlichen. Und für viele Zuhörer hat „frei erhältlich” immer noch den Beigeschmack von unprofessionell. </p> <p>Bisher sehe ich als Lösung dieses Problems nur ein altes, leider so oft diffamiertes Wort, dass ich es kaum auszusprechen wage: SOLIDARITÄT.<br /> Ich glaube, dass freie Lizenzen auf die Dauer nur dann funktionieren können, wenn es ein Umdenken beim Publikum geben wird. Wer sein Geld lieber für die CD's kleiner, freier Bands ausgibt und  lieber zehn kleine Veranstaltungen anstelle eines Arena-Konzerts besucht, könnte tatsächlich zu einer neuen Independent-Szene beitragen, die dieses Label auch verdient.  </p> <p>Ich habe auf jeden Fall mein bisheriges „Werk”  unter freie Lizenzen gestellt und würde gerne verstärkt mit Menschen zusammenarbeiten, die ähnliche Wege gehen wollen. </p> <p>Hier noch ein letzter Gedanke:<br /> Ich kann mich an eine alte Lindenstraßen-Folge erinnern, in der jeder Gast des griechischen Restaurants das zahlen sollte, was ihm das Essen wert war. Das Ganze funktionierte dort sogar. Wir sind zwar noch weit davon entfernt, derartige Wege realisieren zu können, aber meines Erachtens gehen solche Gedanken in die richtige Richtung und sind ein Weg in die Zukunft einer neuen Underground-Szene... </p> <p>&nbsp;</p> <p>LG Life</p>]]></description>
      <link>http://www.volxbegehren.de/lifep/index.php?id=11&amp;items=5</link>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:28:00 +0200</pubDate>
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      <title>Mein erster Blog</title>
      <description><![CDATA[<p>Hallo Menschen,</p> <p>ich habe mich entschieden, endlich auch in die Welt der Blogs einzusteigen. Von nun an werde ich in unregelmäßigen Abständen über Dinge philosophieren, die mich persönlich interessieren. </p> <p>Es wird hier also verstärkt um folgendes gehen:</p> <ul> <li>Kunst, Musik, Kultur und Gesellschaft</li> <li>Open-Source</li> <li>Freie Lizenzen</li> <li>Schlechter Humor</li> <li>Bier</li> </ul> <p>Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, euch an diesen Themen zu beteiligen. Wer allerdings nur rumtrollt, Werbung macht oder sich nicht ans Thema hält wird direkt wieder gelöscht.</p> <p>Für allgemeine Einträge könnt ihr gerne auf DIESER SEITE einen Kommentar schreiben...</p> <p>Die Blogeinträge könnt ihr übrigens auch als RSS-Feed abonieren.</p> <p>&nbsp;</p> <p>LG Life P.</p>]]></description>
      <link>http://www.volxbegehren.de/lifep/index.php?id=11&amp;items=4</link>
      <pubDate>Tue, 06 Apr 2010 16:42:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.volxbegehren.de/lifep/index.php?id=11&amp;items=4</guid>
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